„Wie sage ich es am Besten?“ ist die zentrale Frage bei der Erstellung und Ausarbeitung von Texten für den Hörgebrauch. Denn was gesagt wird, soll und muss auch verstanden werden!
Leider wird in für Sprachaufnahmen konzipierten Texten allzu oft viel zu langatmig, verschachtelt und kompliziert getextet. Schlimmstenfalls werden komplette Passagen aus Printmedien wie Katalogen und Prospekten wörtlich übernommen oder es fehlt die Zielsetzung, wenn z. B. ein Abeilungsleiter einen Text erstellt, nur um seinen Vorgesetzten zu beeindrucken. Das ist zwar schön für die beiden, für einen Hörer jedoch fatal, denn:
Ein Zurückblättern ist nicht möglich, um noch einmal von vorne zu beginnen. Worte verlieren ihre Wirkung, das Verständnis bleibt auf der Strecke, zu vermittelnde Informationen gehen verloren. Dadurch kann sogar der Erfolg der gesamten audiovisuellen Produktion gefährdet werden.
Neben der stimmlichen Umsetzung sind daher auch der Satzbau und Wortlaut für eine gelungene und erfolgreiche Sprachaufnahme entscheidend: Aussagekräftig und prägnant, zielgruppenorientiert, unterhaltend oder informativ, abwechslungsreich und interessant, dem jeweiligen Medium angepasst und vor allem für den Sprachgebrauch konzipiert.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist somit die Optimierung vorhandener Texte für den audiovisuellen Einsatz, wie auch die stilistische und grammatikalische Nachbearbeitung von Übersetzungen aus Fremdsprachen ins Deutsche.
